Chronik

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Lupburg Im Jahr 1874 organisieren sich hilfsbereite und kameradschaftliche Männer des Ortes, um einen Feuerschutz für ihre Ortschaft gewähren zu können. So wird am 9.8.1874 die Freiwillige Feuerwehr Lupburg gegründet.

Anstoß dazu gibt wahrscheinlich die im Jahr zuvor in Betrieb genommene gemeindliche Wasserversorgung.

 

Aus der Vereinchronik sind folgende Ereignisse erwähnenswert:

 

  • 1884: Weihe der ersten Vereinsfahne.
  • 1914: Großbrand in Lupburg, mehrere Anwesen werden durch Feuer zerstört.
  • 1915: Während des 1. Weltkrieges kassiert man keine Vereinsbeiträge mehr. Die Ausgaben für gefallene Kammeraden leeren aber die Vereinskasse so sehr, daß ab 1917 wieder Beiträge monatlich eingezogen werden, um die finazielle Existenz zu gewähren.
  • 1929: Erste Christbaumversteigerung am Stefanitag, dem 2. Weihnachtsfeiertag, eine Veranstaltung die bis heute fortgeführt wird.
  • 1931: Erster Feuerwehrball am Faschingssonntag im Vereinslokal Schötz, seitdem bis auf einige Ausnahmen jährlich wiederholt.
  • 1931: Vorbereitungen für ein dreifaches Fest ( 60jähr. Gründungsjahr, 50 Jahre Fahenweihe, Weihe einer neuen Vereinsfahne), das im Jahr 1934 stattfinden soll, doch wegen der zu dieser Zeit unstabilen politischen Lage nicht gefeiert wird.
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  • 1932: Bezirksversammlung des Brandbezirkes Parsberg in Lupburg. Der Bezirksvorsteher beklagt, daß die Brände so überraschend überhand genommen haben, daß eine ausreichende Bekämpfung nur noch durch noch intensivere Ausbildung möglich ist. Nach einer Inspektion der heute gemeindeeigenen Wehren Lupburg, Degerndorf und See erfolgt eine Angriffsübung auf ein Brandobjekt. Da sich aber die 3 Wehren für diesen Einsatz als zu schwach erweisen, muß das Bezirkslöschauto aus Parsberg telefonisch zu Hilfe gerufen werden.
  • 1939: Großbrand in Lupburg in der Ostengasse. Mehrere Anwesen werden durch Feuer zerstört. Der Feuerschutz wird zu dieser Zeit wegen des Krieges nur durch die jugendlichen Burschen, die Frauen und einige ältere oder verletzte Männer gewährleistet.
  • 1945: Zum Ende des 2. Weltkrieges verschwindet die alte Vereinsfahne auf bis heute ungeklärte Weise.
  • 1948: Neubau eines Gerätehauses im Osten des Ortes ohne finanzielle Mittel durch Eigenleistung und einige Materialspenden.
  • 1950: Installation einer Feuersirene zur besseren Alarmierung.
  • 1954: Am 17. und 18. Juli wird das 80. jährige Gründungsfest mit Weihe einer neuen Vereinsfahne veranstaltet. Verdiente Feuerwehrmänner werden geehrt. Patenverein ist die FF Degerndorf. Insgesamt 25 Vereine nehmen an der Veranstaltung teil. Der Kassenbestand nach diesem Fest beträgt noch 12 DM.
  • 1956: Anschaffung einer neuen Motorspritze vom Typ Paul-Ludwig TS 8/8 mit VW-Industrie-Motor, die heute noch als Ersatzspritze im Einsatz ist.
  • 1964: Anschaffung eines VW-Busses, der zum Einsatzfahrzeug umgebaut wird.
  • 1966: Das Vereinslokal Gastwirtschaft Schötz stellt seinen Betrieb ein. Als neues Vereinslokal wird die Gastwirtschaft Pöppl gewählt und ist bis heute noch Vereinsheim.
  • 1974: 22./23. Juni: 100 jähriges Gründungsfest in der Gastwirtschaft Gabler und in deren Biergarten mit den gemeindlichen Vereinen und Feuerwehren des Brandbezirkes.
  • 1975: Anschaffung eines neuen Tragkraftspritzen Fahrzeugs (TSF) Ford-Transit.
  • 1984: Bau eines neuen Gerätehauses bei der Streuguthalle und dem späteren Bauhof Lupburg im Nord-Westen des Ortes. Einweihung 1985
  • 1995: Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges LF 8/6 Mercedes Benz 814 mit Aufbau Ziegler.
  • 1995: 3 Großbrände innerhalb der Gemeinde (Neuhaid, Seubertshofen und See)
  • 1996: Baubeginn des neuen Feuerwehrgerätehauses gegenüber dem bisherigen Gerätehaus im Zuge der Umstrukturierung des Bauhofes mit Wertstoffhof.
  • 1997: Beginn der Vorbereitungen für das 125 jährige Gründungsfest.
  • 1999: 125 jähriges Gründungsfest am 18./19./20. Juni 1999.
  • 2008: Anbau eines Schlauchturms mit Nebengebäuden